Ein Gottesdienst zwischen Abschied und Neubeginn

Am 17. Juni 2026 besuchte Apostel Kasper die Gemeinde Rangsdorf und hielt dort einen besonderen Gottesdienst, im Mittelpunkt stand das Bibelwort aus Josua 1,7a: „Sei nur getrost und ganz unverzagt“.

Es sei darum gegangen, sich nicht von Sorgen beherrschen zu lassen. Josua habe als Kundschafter zwar auch die Riesen gesehen – also all das, was Angst machen könne. Dennoch sei er überzeugt gewesen, dass das Volk Israel mit Gottes Hilfe das verheißene Land erreichen werde. So begleite Gott auch heute die Menschen durch ihr Leben und mache ihnen Mut, im Glauben voranzugehen. Diese Zusage gelte auch für die Gemeinde Rangsdorf, deren Kirchengebäude an diesem Tag profaniert wurde.

Neben der Predigt war der Gottesdienst auch von spürbaren Veränderungen geprägt. Die Gemeinde Rangsdorf wird künftig mit der Gemeinde Ludwigsfelde zusammengeführt, bis ein neues Kirchengebäude in Rangsdorf entsteht.

Ein weiterer besonderer Moment war die Verabschiedung in den Ruhestand: Der Vorsteher sowie zwei Priester wurden altersbedingt von ihrem Amtsauftrag entbunden.

Auch bei den regionalen Gottesdiensten gibt es eine neue Regelung:
die Mittwochsgottesdienste für Rangsdorf, Ludwigsfelde, Zossen und Lichtenrade finden künftig im Wechsel statt:
am 1., 3. und 5. Mittwoch in Ludwigsfelde sowie am 2. und 4. Mittwoch in Lichtenrade.